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Wie kann bei Erbschaft Geld gespart werden?

Das "Berliner Testament" ist eine inzwischen standardisierte Form eines gemeinschaftlichen Testaments nach § 2269 BGB. In dem Berliner Testament setzten sich die Ehegatten gegenseitig als Erben für den Todesfall ein und die Kinder oder andere Personen sollen dabei erst nach dem Tod des letzten Ehegatten erben können. Man unterscheidet dabei zwischen der Einheitslösung und der Trennungslösung. Bei der Einheitslösung wird von den Ehegatten bestimmt, dass der Überlebende mit dem Erbfall Vollerbe wird. Die Kinder werden dann Schlusserbe des länger lebenden Ehegatten.
Das “Berliner Testament” ist jedoch mit erbschaftsteuerlichen Problemen behaftet, denn es liegen 2 zu versteuernde Erbschaften vor. Vom zuerst verstorbenen Ehegatten an den überlebenden Ehegatten und anschließend von Diesem an die Kinder.
Um die erbschaftsteuerliche Belastung zu minimieren macht es unter bestimmten Voraussetzungen Sinn, dass der überlebende Ehegatte das Erbe ausschlägt und lediglich den Zugewinn oder den Pflichtteil geltend macht.

Dazu beraten wir Sie gerne.


Gesetzesentwicklung zur Erbschaftssteuer

Das Bundeskabinett hat am 08.07.2015 den Gesetzentwurf zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beschlossen.
In dem nachfolgenden Dokument werden die Anpassungen ausführlich beschrieben.